Aktuelles

Fehlt zum Zeitpunkt des Erlasses eines Feststellungsbescheids über das steuerliche Einlagekonto die Steuerbescheinigung über die Ausschüttung aus einer Kapitalrücklage, führt dies nach § 27 Abs. 5 Satz 2 KStG zu einer Verwendungsfestschreibung auf Null €; die Norm bietet nicht die Möglichkeit einer einschränkenden Auslegung. Gegen die vom Gesetzgeber gewählte Ausgestaltung des § 27 Abs. 5 Sätze 1 bis 3 KStG bestehen keine verfassungsrechtlichen Bedenken (; veröffentlicht am ).

Die tarifbegünstigte Veräußerung einer freiberuflichen Einzelpraxis setzt voraus, dass der Steuerpflichtige die wesentlichen, das Vermögen darstellenden Grundlagen entgeltlich und definitiv auf einen anderen überträgt. Hierzu muss der Veräußerer seine freiberufliche Tätigkeit in dem bisherigen örtlichen Wirkungskreis wenigstens für eine gewisse Zeit einstellen (Anschluss an , BFH/NV 1999, 1594; v. – I R 105/93, BFH/NV 1995, 109; v. – I R 109/93, BFHE 175, 249, BStBl II 1994, 925: ; veröffentlicht am 28.11.2018).

Bei länger andauernder Entsendung ins Ausland und Unterstellung unter das Direktionsrecht des ausländischen Unternehmens liegt im Ausland eine erste Tätigkeitsstätte vor (; Revision eingelegt, BFH-Az. VI R 21/18).

Das Finanzgericht Münster hat zur Frage geurteilt, unter welchen Voraussetzungen die Teilnahme an Pokerturnieren, Internet-Pokerveranstaltungen und Cash-Games zu einer gewerblichen Tätigkeit führt (,G; Revision zugelassen)