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Hinweise des BMF zur Ermäßigung der Umsatzsteuer in der Gastronomie

Zu Fragen bezüglich der Anwendung des ermäßigten Umsatzsteuersatzes für Restaurations- und Verpflegungsdienstleistungen mit der Ausnahme der Abgabe von Getränken v. 0 bis zum gem. § 12 Abs. 2 Nr. 15 UStG hat das Bundesfinanzministerium ein Schreiben unter dem Aktenzeichen III C 2 – S 7030/20/10006 :006 veröffentlicht.

Das Bundesfinanzministerium führt aus:

  • Für die befristete Anwendung des ermäßigten Umsatzsteuersatzes für Restaurations- und Verpflegungsdienstleistungen mit Ausnahme der Abgabe von Getränken ist es nicht zu beanstanden, wenn zur Aufteilung des Gesamtkaufpreises von sogenannten Kombiangeboten aus Speisen inklusive Getränken (z. B. Buffet, All- Inclusive-Angeboten) der auf die Getränke entfallende Entgeltanteil mit 30 % des Pauschalpreises angesetzt wird (hierzu wird in Abschnitt 10.1 UStAE Abs. 12 eingefügt).

  • Abschnitt 12.16 Abs. 12 UStAE regelt: Aus Vereinfachungsgründen wird es – auch für Zwecke des Vorsteuerabzugs des Leistungsempfängers – nicht beanstandet, wenn in einem Pauschalangebot enthaltene nicht begünstigte Leistungen (Aufzählung siehe Abschnitt 12.16 Abs. 12 UStAE) in der Rechnung zu einem Sammelposten (z. B. „Business-Package“, „Servicepauschale“) zusammengefasst und der darauf entfallende Entgeltanteil in einem Betrag ausgewiesen werden“

    Das BMF sagt nun mit Schreiben v. 2.7.2020: Es wird ebenfalls nicht beanstandet, wenn der auf diese Leistungen entfallende Entgeltanteil mit 15 % des Pauschalpreises angesetzt wird (hierzu wird in Abschnitt 12.16 Abs. 12 UStAE Satz 2 geändert, zuvor waren es 20 %).

Anwendung

Die Regelungen des Schreibens sind in allen Fällen ab dem bis zum anzuwenden.

Quelle: BMF online, Newsletter v.