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Änderungen bei der steuerlichen Absetzbarkeit von Umzugskosten

Das Bundesfinanzministerium hat sein Schreiben zur steuerlichen Anerkennung von Umzugskosten nach R 9.9 Abs. 2 LStR aktualisiert. Durch Artikel 7 des Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetzes vom 0 haben sich mit Wirkung ab 0 Änderungen des Bundesumzugskostengesetzes (BUKG) ergeben. Dabei haben sich in Teilen sowohl die Bemessungsgrundlage als auch die Prozentsätze der maßgeblichen Umzugskostenpauschalen geändert. ( :001).

Die Regelungen des BUKG gelten direkt nur für Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Über eine Regelung in den Lohnsteuerrichtlinien finden sie allerdings Anwendung für alle Arbeitnehmer. Danach können bei einem beruflich veranlassten Umzug die tatsächlich entstandenen Kosten, höchstens jedoch die Beträge lt. BUKG als Werbungskosten abgezogen werden.

Zur Anwendung der §§ 6 bis 10 BUKG für Umzüge ab 0 gilt Folgendes:

Maßgeblich für die Ermittlung der Pauschalen ist der Tag vor dem Einladen des Umzugsguts.

  1. Der Höchstbetrag nach § 9 Abs. 2 BUKG, der für die Anerkennung von Auslagen für den durch den Umzug bedingten zusätzlichen Unterricht für ein Kind des Berechtigten (§ 6 Abs. 3 Satz 2 BUKG) maßgebend ist, beträgt ab

    • : 1.146 €.

  2. Der Pauschbetrag für sonstige Umzugsauslagen beträgt:

    1. Für Berechtigte (§ 10 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 BUKG)

      • ab 1. Juni 2020: 860 €.

    2. Für jede andere Person (Ehegatte, der Lebenspartner sowie die ledigen Kinder, Stief- und Pflegekinder, die auch nach dem Umzug mit dem Berechtigten in häuslicher Gemeinschaft leben) (§ 10 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 BUKG)

      • ab 1. Juni 2020: 573 €.

  3. Für Berechtigte, die am Tage vor dem Einladen des Umzugsgutes keine Wohnung hatten oder nach dem Umzug keine eigene Wohnung eingerichtet haben, beträgt die Pauschvergütung nach § 10 Abs. 2 BUKG:

    • ab : 172 €.

 

Quelle: BMF online