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Abschreibung von Computer-Hard- und -Software

Das Bundesfinanzministerium hat ein Schreiben zur Nutzungsdauer von Computerhardware und Software zur Dateneingabe und -verarbeitung bekannt gegeben ( :013). Die Finanzverwaltung ändert mit dem BMF-Schreiben ihre Auffassung zur Nutzungsdauer von Computern und Software. Die bisher in der AfA-Tabelle für allgemeine Anlagegüter enthaltene Nutzungsdauer für Computer wird von drei Jahren auf ein Jahr herabgesetzt.

Hintergrund: Am haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Länder in einer Videoschaltkonferenz u.a. beschlossen, die Sofortabschreibung bestimmter digitaler Wirtschaftsgüter rückwirkend zum 0 zuzulassen. Unklar war zwischenzeitlich, wie eine entsprechende Regelung umgesetzt werden soll. Mit dem nun vorliegenden BMF-Schreiben ist eine untergesetzliche Regelung erfolgt. Damit ist nun klargestellt, dass bis auf weiteres Computer-Hard- und -Software nicht aktiviert zu werden braucht, sondern die Anschaffungskosten in voller Höher im Jahr der Anschaffung geltend gemacht werden können.

In dem Schreiben geht das BMF auf die folgenden Punkte näher ein:

  • Nutzungsdauer, Rz. 1

  • Bestimmung des Begriffs „Computerhardware“ (Definition der Wirtschaftsgüter Computer, Desktop-Computer, NotebookComputer, Desktop-Thin-Clients, Workstations, Dockingstations, externe Speicher- und Datenverarbeitungsgeräte (Small-Scale-Server), externe Netzteile sowie Peripheriegeräte), Rz. 2 – 3

  • Erforderliche EU-rechtliche Herstellerkennzeichnung der Computerhardware, Rz. 4

  • Definition des Begriffs Software, Rz. 5

 

Quelle: BMF online